Callistomen and Rainbow Lorikeet Paynesville, Victoria, Australia

Es kann vermutet werden, dass zur Zeit jeder an die Folgen einer CoronaVirus-Infektion nachdenkt. Die meisten reagieren mit: "Die Grippe tötet jedes Jahr mehrere 10 Tausend Menschen, da ist der Covid-19 doch harmlos."

Das ist beruhigend, wenn auch vielleicht Verdrängung der Gefahr. Würde intensiveres nachdenken hier Nutzen, um glücklicher zu werden? Vermutlich nicht.

Einige wenige meiner Gesprächspartner spielen den schlimmsten Fall durch, also eingesperrt sein wie in Wuhan. Sie sorgen vor, kaufen für 6 Wochen haltbare Lebensmitel ein. Schadet nicht, kann man ja später verbrauchen. Und wer hat schon Lust vor leeren Regalen zu stehen.

Macht dieses intensivere Nachdenken glücklich? Vermutlich auch nicht, aber es beruhigt.

Und dann gibt es noch die Börse und die Spekulaten. Wenigstens eine Gruppe, die über die langfristige Folgeschäden in der Wirtschaft nachdenkt und, was wichtiger ist, handelt. Ob die Poliik sich mit den Folgeschäden beschäftigt, weiß ich leider nicht.
Jedenfalls kann sich hier das Nachdenken lohnen und mehr Geld macht ja nicht unglücklich.

Solltet ihr euch trotzdem noch Sorgen machen, beschäftigt euch mit der Schönheit der Blumen. Das hilft.