Dieser Satz fiel mir wieder ein, als ich gestern Abend Herrn Rossmann bei Maybrit Illner zuhörte, wie er ein Buch anpries, das er 25.000 Mal verschenken will.

Er betonte immer wieder, dass es sich um einen Weltbestseller von einem Weltbestseller-Autor handelt. Und natürlich steht das Buch auf der Spiegelliste auf Platz 1. Warum sagt er nicht einfach, dass ihm das Buch gefällt und es alle lesen sollten. Warum diese Überbetonung „Bestseller“.

Auch Bibel, Koran, Tiptaka, Mao Bibel sowie Mein Kampf sind Weltbestseller. Auch diese Weltbestseller sind nicht gerade ein Qualitätsbegriff für wissenschaftliche Erkenntnisse. Die Bücher von Einstein, Kant, oder Platon sind keine Weltbestseller.
Und Einstein hat uns geniale wissenschaftliche Erkenntnisse geschenkt, allerdings noch mehr offene Fragen.

Gute wissenschaftliche Erkenntnisse erkennt man nicht durch „Weltbestseller“ sondern durch Nachdenken.

Aber vielleicht ist Herr Rossmann gar keine Fliege.
Vielleicht ist er nur ein geschickter Marketing-Mann, der das Internet und die Medien für seine Geschäfte nutzt.

So eine Art Trump für Drogeriemärkte.
Jedenfalls sind die Kosten der 25.000 Bücher ein Klacks, gerechnet gegen den Werbeerfolg auf den Internetseiten von Rossman. Und was kostet eigentlich 5 Minuten Werbung zur besten Sendezeit auf ZDF?

Und dann die 25.000 Adressen, die jetzt ausgewertet und genutzt werden könnten? Und wieso wird eine „private“ Aktion so stark auf der Homepage von Rossmann beworben?